Eine Seite pro Stadt? So ranken Sie in mehreren Schweizer Orten
Wann lokale Seiten helfen, wann sie schaden, und wie Sie sie schreiben, damit Google und Ihre Kunden sie nützlich finden.
Viele Schweizer KMU arbeiten in mehreren Orten: ein Sanitärbetrieb rund um den Genfersee, eine Reinigungsfirma in Zürich und Winterthur, ein Coach mit Kunden in Lausanne und Genf. Da stellt sich schnell die Frage: Soll man für jede Stadt eine eigene Seite erstellen, um in jeder lokalen Suche zu erscheinen?
Die ehrliche Antwort: ja, aber nur, wenn jede Seite wirklich nützlich ist. So gehen Sie vor, ohne von Google abgestraft zu werden.
Warum lokale Seiten funktionieren können
Wenn jemand "Elektriker Winterthur" sucht, versucht Google, die relevantesten lokalen Ergebnisse zu zeigen. Steht auf Ihrer Website nur "wir arbeiten im Kanton Zürich", fällt es Google schwerer zu verstehen, dass Sie gerade für Winterthur eine gute Antwort sind.
Eine Seite, die einem Ort gewidmet ist und Inhalte bietet, die wirklich diesen Ort betreffen, gibt Google ein klares Signal und dem Besucher die Gewissheit, die er sucht: "Die arbeiten hier."
Die Falle: kopierte Seiten
Der häufigste Fehler: zwanzig identische Seiten, auf denen nur der Ortsname wechselt. "Ihr Sanitär in Nyon", "Ihr Sanitär in Morges", "Ihr Sanitär in Rolle", mit genau demselben Text.
Google nennt solche Seiten Brückenseiten (Doorway Pages). Im besten Fall werden sie ignoriert, im schlimmsten Fall ziehen sie die ganze Website nach unten. Und ein Besucher, der darauf landet, erfährt nichts Neues.
Faustregel: Wenn Sie den Ortsnamen austauschen können und die Seite immer noch perfekt passt, ist sie nicht lokal genug.
Was eine gute lokale Seite ausmacht
Jede Seite sollte Informationen enthalten, die nur für diesen Ort Sinn ergeben:
- die Quartiere oder Dörfer rund um den Ort, die Sie abdecken
- Beispiele von Aufträgen vor Ort (wenn möglich mit Fotos)
- eine Kundenstimme aus der Region
- praktische Angaben: Anfahrtszeit, Parkplätze, besondere lokale Vorschriften
- die in dieser Region am häufigsten gefragten Leistungen
Sie brauchen keine Hunderte von Wörtern. Sie brauchen echte, konkrete Inhalte.
Mit den wichtigsten Orten beginnen
Sie brauchen nicht für jedes Dorf eine Seite. Beginnen Sie mit:
- dem Ort, an dem Sie ansässig sind (oft deckt Ihre Startseite ihn bereits ab)
- zwei oder drei Orten, in denen Sie schon Kunden haben und mehr möchten
Sobald diese Seiten Ergebnisse bringen, können Sie weitere ergänzen, immer mit echten Inhalten.
Und in der mehrsprachigen Schweiz?
Arbeiten Sie beidseits einer Sprachgrenze, zum Beispiel in Biel/Bienne, Freiburg oder im Wallis, zählt die Sprache genauso wie der Ort. Die Menschen suchen in ihrer eigenen Sprache: "Sanitär Biel" und "plombier Bienne" sind zwei verschiedene Suchen.
In diesem Fall funktioniert eine mehrsprachige Website mit sauber übersetzten Seiten (nicht maschinell übersetzt und so belassen) meist besser als lokale Seiten in nur einer Sprache.
Die Seiten mit dem Rest der Website verbinden
Eine lokale Seite sollte nie isoliert sein. Verlinken Sie sie von der Startseite oder Ihrer Leistungsseite aus ("Wir arbeiten auch in Winterthur und Uster"), und verlinken Sie von der lokalen Seite auf Ihre detaillierten Leistungsseiten und Ihr Kontaktformular.
Und vergessen Sie Ihr Google-Unternehmensprofil nicht: Erfassen Sie alle Regionen, die Sie abdecken, in den Einstellungen zum Einzugsgebiet.
Kurz gesagt
- Lokale Seiten sind nützlich, wenn sie echte lokale Informationen bieten
- Vermeiden Sie identische Seiten, auf denen nur der Ort wechselt
- Beginnen Sie mit 2 oder 3 strategischen Orten
- Denken Sie in mehrsprachigen Regionen an die Sprache, nicht nur an den Ort
- Verbinden Sie Ihre lokalen Seiten mit dem Rest Ihrer Website
Gut gemacht, helfen Ihnen lokale Seiten, dort zu erscheinen, wo Ihre Kunden wirklich sind, und sie geben Besuchern die Sicherheit, dass Sie ihre Region kennen.
Sagen Sie uns, wo Ihre Kunden sind. Wir schlagen Ihnen vor, welche lokalen Seiten sich lohnen.
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